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SPD Ottersweier

Jugendbeteiligung, direkte Demokratie - Auswege aus der Politikverdrossenheit ?

Landespolitik

Der Juso- Kreisverband Rastatt/Baden- Baden diskutierte am Dienstag den 09.07 im Kellertheater in Rastatt mit SPD- Bundestagskandidatin Gabriele Katzmarek, Florian Wahl Jugendpolitischer Sprecher der SPD- Landtagsfraktion und Sarah Händel von „Mehr Demokratie e.V“ über die Themen Jugendbeteiligung und direkte Demokratie. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Juso Kreisvorsitzenden Simon Uhrig.

Hauptthemen waren die Senkung des Wahlalters und die Idee von Volksentscheiden auf Bundesebene.
Hierbei kam es vor allem bei Thema Volksentscheide zu kontroversen Diskussionen, vor allem bei der Frage, ob dies die „Politikverdrossenheit“ der BügerInnen senken oder nur zu einem Machtmittel für Eliten werden würde.

Für Gabriele Katzmarek ist es vor allem wichtig den Kindern und Jugendlichen „die Wichtigkeit der Demokratie verstärkt in der Schule näher zu bringen“. „Gerade in Angesicht der Situation in Ägypten und der Türkei ist es besonders wichtig unserer Jungen klar zu machen welch hohes Gut unsere Demokratie ist und wie wichtig es ist sich jeden Tag für sie einzusetzen.“
Auch Florian Wahl betonte die Bedeutung der Jugend für die Demokratie: „Für uns als Landesregierung ist die Förderung der Jugendbeteiligung ein zentrales Thema. Wir werden die Jugendbeteiligung gesetzlich festschreiben. Und auch bei der Senkung des Wahlalters bei kommunalen Wahlen haben wir bereits gute Zahlen bei den OB- Wahlen in Aalen und Singen.“
„Baden- Württemberg hat im Bereich der Jugendbeteiligung zwar schon viel getan, bei der direkten Demokratie noch Nachholbedarf“, so Sarah Händel, „Für den Verein „Mehr Demokratie e.V.“ steht der Ausbau der direkten Demokratie an oberster Stelle.“

Kreisvorsitzender Simon Uhrig zog am Ende des Abends eine positive Bilanz: „Es war ein guter Abend mit vielen kontroversen und informativen Diskussionen. Für uns als Jusos wird nun die Hauptaufgabe sein, viele junge Menschen dazu zu bringen bei der Bundestagswahl und den Kommunalwahlen im nächsten Jahr ihr Wahlrecht warzunehmen.“

 

 

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