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SPD Ottersweier

Integrationsdebatte: Dialog in den Mittelpunkt stellen

Kommunalpolitik


Macit Karaahmetoglu, Kreisvorsitzender Jonas Weber mit den SPD- Landtagskandidaten Ernst Kopp und Armin Zeitvogel

Initiator der Projektgruppe „SPD ve biz“, Macit Karaahmetoglu, spricht auf Einladung des SPD- Kreisverbandes im Braustübl

Jonas Weber, Rastatter Kreisrat und Kreisvorsitzender der SPD, konnte in diesen Tagen den Initiator der Projektgruppe „SPD ve biz“, den Ditzinger Juristen Macit Karaahmetoglu, Vorstandsmitglied der Landes- SPD, zu einem Vortag mit anschließender Diskussion in das Gasthaus ‚Braustübl’ in Rastatt gewinnen.

Rund 30 Teilnehmer, darunter mehr als ein Drittel mit türkischer Abstammung sowie die beiden SPD- Landtagskandidaten, Ernst Kopp für den Wahlkreis Rastatt/Murgtal und Armin Zeitvogel, für den Wahlkreis Bühl/Baden- Baden, konnte Jonas Weber begrüßen.

Nach den hitzigen Diskussionen der letzten Wochen wurde deutlich, wie wichtig der gemeinsame Dialog ist. Gemeinsam kann man dann auf die Herausforderungen einer
vielfältigen Gesellschaft eingehen. Der Kreisverband sieht dies als Start einer Reihe von Veranstaltungen mit Migranten.

„In kaum einem anderen Industriestaat entscheidet die sozioökonomische Herkunft so sehr über Schulerfolg und Bildungschancen wie in Deutschland“, so Karaahmetoglu in seinem Eingangsstatement. Innerhalb Deutschlands führt dabei Baden- Württemberg die Negativstatistik hinsichtlich fehlender Bildungschancen an. „Kinder, deren Vorfahren den sogenannten Gastarbeiterfamilien angehören, sind ganz besonders stark in unserem Bundesland von der Bildungsungleichheit betroffen“, so der Referent weiter, der ebenfalls türkischer Abstammung ist.

Für den SPD- Kreisvorsitzenden Jonas Weber und die beiden Landtagskandidaten ist daher eines klar: Eine gute Bildungspolitik ist die beste Integrationspolitik. Denn hier entscheidet sich, ob Teilhabe und Aufstieg für alle möglich sind oder ob Herkunft noch stärker die Zukunft der Meschen bestimmt. Viel zu spät habe man erkannt, dass es den türkischen Gastarbeitern nicht nur um einen vorübergehenden Aufenthalt in Deutschland ging. Dadurch habe man es versäumt, wirtschaftliche und soziale Folgen durch entsprechende präventive Migrantenpolitik abzufedern.
Die anschließende rege Diskussion, an der sich sowohl Vertreter organisierter Gruppen als auch Privatpersonen mit türkischen Wurzeln aller Altersschichten beteiligten, ließ erkennen, dass sowohl von den deutschen als auch türkischstämmigen Teilnehmern die Notwendigkeit des Aufeinanderzugehens an erster Stelle für ein gemeinsames Miteinander in der Zukunft steht.

 

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