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SPD Ottersweier

MdL Gunter Kaufmann (SPD) beschäftigt sich erneut mit Unterrichtssituation an Gaggenauer Carl-Benz-Schule

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Pressemitteilung vom 30. Oktober 2007

Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) Daimler AG des Werk Rastatt äußert in Schreiben Kritik an ausfallendem Berufschulunterricht

Ein Schreiben der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) der Daimler AG Werk Rastatt nimmt der SPD-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Rastatt/Murgtal, Gunter Kaufmann, nochmals zum Anlass, auf die Unterrichtssituation an der Carl-Benz-Schule in Gaggenau hinzuweisen.

In einem Brief vom 30. Juli 2007 hatten ihn bereits der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Gaggenau, Roman Zitzelsberger und der Gewerkschaftssekretärs Martin Sambeth darauf hingewiesen, dass an der Carl-Benz-Schule im Schuljahr 2006/2007 sieben Lehrkräfte altersbedingt ausgeschieden seien, die bisher nicht in gleichem Umfang ersetzt werden würden.

Die bereits damals geäußerte Befürchtung, dass daher ein Teil der Berufsschulklassen erst im Dezember wieder Blockunterricht haben könne, damit andere Schüler ordnungsgemäß auf ihre vorgezogenen Abschlussprüfung vorbereiten werden könnten, hätte sich nach Auskunft der JAV nun leider bewahrheitet, so Gunter Kaufmann. Demnach schreiben der JAV-Vorsitzende Marc Müller sowie sein Stellvertreter Dennis Berroth in ihrem Brief, dass „Fertigungsmechaniker des dritten Lehrjahrs von Juli bis Dezember keinen Berufsschulunterricht mehr (haben), da diese Zeit für die so genannten „Frühauslerner“ dieses Jahrgangs geblockt wurde“.

Dieser Zustand ist für Gunter Kaufmann, der zugleich auch Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für berufliche Bildung ist, unhaltbar. „Ein geregelter Berufsschulunterreicht ist gerade für diese Auszubildende wichtig, um eine vernünftige Facharbeiterprüfung ablegen zu können“, so der SPD-Landtagsabgeordnete.

Angesichts des sich abzeichnenden Fachkräftemangels müsse aber auch die Daimler AG als Unternehmen ein Interesse daran haben, dass eine vernünftige Schulausbildung auch im dritten Lehrjahr für die Fertigungsmechaniker angeboten werde, nimmt Gunter Kaufmann auch die Daimler AG in die Pflicht. In seinem Antwortschreiben an die JAV verwies Gunter Kaufmann darauf, dass er sich diesbezüglich bereits an den Karlsruher Regierungspräsidenten Dr. Rudolf Kühner gewandt habe und um eine Lösung der Unterrichtsproblematik gebeten habe.

 

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