21.01.2019 in Veranstaltungen
aus dem Badischen Tagblatt
Von Dieter Klink Rastatt - Eine muntere, kurzweilige Runde zum Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht hatte die SPD am Samstagnachmittag in Rastatt versammelt. Allen voran sorgte Frauen- und Familienministerin Franziska Giffey für Pfiff. Der Frauenanteil in den Parlamenten sei heute leider niedriger als noch vor 20 Jahre, sagte die Sozialdemokratin. Giffey plädierte für eine Parität in den Parlamenten: Männer, Frauen, halbe, halbe. Auch in der Wirtschaft müsse man noch einiges tun. "In den Vorständen sagen sie immer: Wir haben keine guten Frauen. Ich sage dann: Im Abi und im Studium waren sie doch noch da!" In den Vorstandsetagen gelte das Prinzip: Thomas fördert Thomas, und Michael fördert Michael. Ohne Druck gehe es leider nicht. Daher habe die Politik die Frauenquote für die Aufsichtsräte durchgesetzt. "Seitdem gibt es offenbar doch gute Frauen." "Es ist gut, dass die SPD an ihre Wurzeln erinnert, denn ohne die Sozialdemokraten hätte es das Wahlrecht für Frauen 1918/19 nicht gegeben", erinnerte sie an den Zweck der Veranstaltung in der überfüllten Aula des Ludwig-Wilhelm-Gymnasiums. Wenn junge Frauen heute sagen, sie gingen nicht wählen, müsse man sie daran erinnern: "Denkt daran, wie es damals war. Die Frauen damals haben gekämpft. Wir haben eine historische Verantwortung für sie." SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Katzmarek erzählte von ihrer Kindheit: "Meine Mutter hatte sich früh getrennt. 1968 galt das noch als böswilliges Verlassen. Sie bekam keinen Unterhalt für zwei Kinder. Ich weiß, was es heißt, wenn man sich durchbeißen muss. So bin ich gepolt." Als Katzmarek eine von 45 Bezirksleiterinnen der Gewerkschaft IG BCE wurde, habe der etwa gleichaltrige Landesbezirksvorsitzende bei vielen Themen herablassend gesagt: "Gaby, das kannst du noch nicht wissen." Sie wolle nun dafür arbeiten, dass es jungen Frauen bessergehe. Monika Müller, geboren in Muggensturm und heute Sozialdezernentin in Wolfsburg, sagte, es gebe nach wie vor die gläserne Decke, die man als Frau nicht durchstoße. Das liege auch daran, dass Frauen nicht so wie Männer nach Feierabend eine Repräsentationskultur pflegten. "Wenn man Kinder hat, geht man abends nicht mehr mit den Kollegen weg." Inzwischen gebe es auch Offenheit, Frauen zu fördern. Aber die Motivlage sei nicht immer klar. "Es kommt nicht so gut an, wenn man Frauen sagt: Wir bräuchten da noch eine Frau." Ihr Rat an Frauen: Damit leben, dass es Defizite gibt und nicht zu hohe Ansprüche an sich stellen.
15.01.2019 in Bundespolitik von Katja Mast MdB
Statement der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Katja Mast und Eva Högl, zu 100 Jahre Frauenwahlrecht / Parität:
"Seit 100 Jahren dürfen Frauen wählen, die Gleichstellung von Frauen und Männern hat viele Fortschritte erfahren, aber das Ziel Parität ist noch nicht erreicht. Im Deutschen Bundestag ist der Frauenanteil an den Abgeordneten sogar rückläufig und so niedrig wie zuletzt 1998. Für uns ist deshalb klar, wir brauchen nicht nur Reden, sondern müssen auch mit einem Paritätsgesetz gesetzliche Maßnahmen ergreifen."
14.01.2019 in Ortsverein von SPD OV Sinzheim
am 19. Januar 1919 konnten Frauen bei der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung zum ersten Mal wählen und gewählt werden. Ein Meilenstein für die Demokratie und die Frauenrechte in unserem Land. Nur wenige Monate nach Ende des Kaiserreichs kandidierten 300 mutige und kluge Frauen, 37 wurden gewählt. Die Mehrzahl davon fand sich in den Reihen der SPD.
09.01.2019 in Landespolitik von Katja Mast MdB
„Wollen auch Sie, dass Eltern in Zukunft keine Kita-Gebühren mehr zahlen müssen?“, fragt die SPD-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Katja Mast. Anlass ist der Startschuss der Kampagne der SPD Baden-Württemberg für ein Volksbegehren für kostenlose Kinderbetreuung.
„Jedes Kind hat Anspruch auf kostenfreie Bildung von Anfang an. Es geht nicht an, Qualitätsverbesserungen und Gebührenfreit gegeneinander auszuspielen, wie das die Landesregierung tut“, so Mast. Die Gebührenfreiheit entlaste Familien, sorge für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bekämpfe Kinderarmut.
09.01.2019 in Bundespolitik von Katja Mast MdB
„Jedes Kind in Deutschland soll glücklich und unbeschwert aufwachsen können – frei von Sorgen, ob das Geld für das Notwendige ausreicht. Gerade Familien mit kleinen Einkommen brauchen dafür unsere Unterstützung. Deshalb stärken wir sie mit dem Starke-Familien-Gesetz und bekämpfen damit Kinderarmut in Deutschland aktiv und engagiert.
Mit der Verbesserung des Kinderzuschlags und mehr Geld und Möglichkeiten für das Dabei-Sein in Schule, Sport, Kultur und Nachhilfe schaffen wir mehr Chancengerechtigkeit für Kinder. Der neue Kinderzuschlag wird gerechter, honoriert eigenes Einkommen der Familien stärker und ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Kindergrundsicherung. Für die SPD ist alleine schon der Kabinettsentwurf ein großer Erfolg auf dem Weg zur Herstellung von Chancengerechtigkeit für Kinder.
Herta Finkbeiner-Schilling Vorsitzende
Dana-Giulia Seifermann Stellv.Vorsitzende
Ralf Albrecht Schriftführer
Horst Kiesewalter Kassierer
Jürgen Heim Beisitzer
Emile Yadjo-Scheuerer Beisitzer
Für uns im Gemeinderat Ottersweier sitzen folgende Gemeinderätinnen und Gemeinderäte:
Cheyenne Riehle