15.11.2018 in Wahlkreis von Katja Mast MdB
Das Bündnis gegen Altersarmut in Baden-Württemberg hat der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion und einzigem Mitglied aus Baden-Württemberg in der 10-köpfigen Rentenkommission der Bundesregierung, Katja Mast, einen offenen Brief an die Rentenkommission übergeben.
„Mein Ziel ist die gesetzliche Rente zu stärken. Ihre Sicherung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Der Kampf gegen Altersarmut gehört natürlich dazu und er ist ein langer. Die klare Botschaft des Bündnisses gegen Altersarmut aus Baden-Württemberg empfinde ich als Stärkung der SPD Position. Es ist sehr gut, dass sich breit in der Zivilgesellschaft verankerte Organisationen zu diesem Bündnis zusammen geschlossen haben und sich bemerkbar machen, denn es gibt viele Angriffe auf die gesetzliche Rente. Selbstverständlich für mich ist, dass wir uns auch die Situation von Frauen genau anschauen müssen“, betont Katja Mast.
15.11.2018 in Wahlkreis von Katja Mast MdB
Katja Mast, SPD-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende für Arbeit und Soziales sowie Familie und Frauen, hat das Frauenbündnis Pforzheim/Enzkreis in einem Brief über die unlängst im Bundestag verabschiedete Brückenteilzeit informiert. Das Frauenbündnis hatte sich bereits 2016 in einem Schreiben an Mast gewandt und sich für das Rückkehrrecht im Teilzeit- und Befristungsgesetz stark gemacht.
"Unser gemeinsames Ziel haben wir, wenn auch über Umwege, endlich erreicht", so Mast. Die Brückenteilzeit gebe Teilzeitbeschäftigten das Recht, zur ursprünglich vereinbarten Arbeitszeit zurückzukehren. Damit würde Zeit für Kinder und Familie nicht mit der Teilzeitfalle bestraft, schreibt die Abgeordnete an das Frauenbündnis.
14.11.2018 in Pressemitteilungen
Die SPD Landtagsfraktion lud zur Festveranstaltung „100 Jahre Frauenwahlrecht“ am letzten Montag, in den Plenarsaal des Landtags von Baden-Württemberg nach Stuttgart ein. Dies war ein Grund zum Feiern, denn vor über 100 Jahren setzten sich Frauen dafür ein, das Wahlrecht zu erhalten. Die Initiatorinnen wurden damals verspottet und beschimpft. Was heute selbstverständlich ist, nämlich als Frau wählen zu können und gewählt zu werden, war lange nicht möglich, unerwünscht und verpönt. Über 300 Frauen und Männer aus ganz Baden-Württemberg folgten der Einladung und besetzten Plenarsaal und Besuchertribüne. Unter ihnen Herta Finkbeiner-Schilling, SPD Vorsitzende und Gemeinderätin aus Ottersweier.
Als Festrednerin begrüßte der SPD Fraktionsvorsitzende im Landtag Andreas Stoch MdL Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz Dr. Katharina Barley MdB. Stoch zeigte sich erfreut über den hohen Frauen Anteil in Plenarsaal und auf der Regierungsbank.
Die Initiatorinnen für ein Wahlrecht für Frauen so Katarina Barley verdienten großen Respekt, kämpften sie doch seit Ende des 19. Jahrhundert für gleiche Rechte von Männern und Frauen. Feminismus richte sich nicht gegen Männer, sondern wolle Beteiligung der Frauen, erreichen. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung war an der Teilhabe ausgeschlossen. Sie konnten nicht über Gesetze bestimmen, die sie selbst und ihr Leben betrafen. Das musste sich ändern. Die SPD kämpfte damals die Einführung der Demokratie und für geheime, gleiche und direkte Wahlen aller Bürgerinnen und Bürger. Das Wahlrecht sollte nicht länger vom Stand und dem Steueraufkommen einer Person abhängen. Unter Hohngelächter der bürgerlichen Parteien wurde dieser Gesetzentwurf im Reichstag eingebracht und im November 1918 beschlossen. Bei der Reichstagswahl am 19.1.1919 beteiligten sich 80 der wahlberechtigten Frauen. Immerhin zogen damals 27 Frauen in die Nationalversammlung als Abgeordnete ein.
Das Frauenwahlrecht ist für uns heute selbstverständlich. Doch wie stellt sich der Frauenanteil in den politischen Gremien heute dar. Im Deutschen Bundestag beträgt derzeit 31 %, während der vorigen Wahlperiode waren dies noch 36,5 %. In Frankreich gibt es eine Quotierung. Im Reißverschlusssystem werden Frauen und Männer abwechselnd zu jeweils 50 % in die Wahllisten aufgenommen. Ansonsten werden Listen abgelehnt oder hohe Geldstrafen fällig, die leider oft genug bezahlt werden.
Teilhabe betrifft auch andere Bereiche, z. B. bei Aufsichtsratsposten, so Katharina Barley weiter. Bei börsenorientierten Unternehmen sei die Parität durch die Quotierung erreicht worden. In Vorstandspositionen bei Unternehmen seien Frauen weniger präsent, häufige kämen die Vornamen Thomas und Michael vor.
Für ebenfalls unerlässlich hält es die Ministerin, dass es nicht vom Geldbeutel des Einzelnen abhängen darf, ein politisches Amt zu übernehmen, wie z. B. in den USA. Dies treffe für die Demokratie in Deutschland zum Glück nicht zu.
Um Menschen für Politik zu begeistern, wählen zu gehen oder zu kandidieren, gelte es Rahmenbedingungen zu schaffen, um Politik wieder glaubwürdiger zu gestalten. Begeisterung für die Aufgabe und Solidarität gehörten ebenso dazu, wie sachliche Kritik auszuhalten und sachliche Kritik bei anderen anzubringen.
12.11.2018 in Bundespolitik von Katja Mast MdB
"Heute vor 100 Jahren hat Deutschland mit dem allgemeinen Frauenwahlrecht einen gigantischen Sprung getan - es war der Grundstein für alle weiteren Fortschritte in Sachen Gleichstellung.
Wir kämpfen mit aller Kraft dafür, dass Frauen in allen gesellschaftlichen Belangen die Hälfte vom Kuchen bekommen."
09.11.2018 in Bundespolitik von Katja Mast MdB
Mast: „Unser Versprechen an Pflegekräfte, Pflegebedürfte und ihre Angehörigen lösen wir ein“
„Mit dem Pflegepersonalstärkungsgesetz setzen wir unser Versprechen um und verbessern spürbar und zeitnah die Situation in der Pflege für Pflegekräfte, Pflegebedürfte und ihre Angehörigen“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete für Pforzheim und den Enzkreis und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Katja Mast. Mast hatte sich im Mai mit einem offenen Brief an Pflegerinnen und Pfleger in Pforzheim und im Enzkreis gewendet und Verbesserungen in der Pflege versprochen.
Herta Finkbeiner-Schilling Vorsitzende
Dana-Giulia Seifermann Stellv.Vorsitzende
Ralf Albrecht Schriftführer
Horst Kiesewalter Kassierer
Jürgen Heim Beisitzer
Emile Yadjo-Scheuerer Beisitzer
Für uns im Gemeinderat Ottersweier sitzen folgende Gemeinderätinnen und Gemeinderäte:
Cheyenne Riehle